Über 7 Brücken musst du gehen


oder Wie mich der Beginn der Fastenzeit gerade inspiriert




In den letzten Tagen habe ich viel innere und äußere Unruhe in mir gespürt. Irgendetwas möchte an die Oberfläche, möchte gesehen und gehört werden. Ich bin nicht immer bereit wirklich hinzuhören, möchte gerne in einem angenehmen Fluss an der Oberfläche bleiben und habe dann so meine mehr oder weniger bewussten Strategien, um dem auszuweichen, was sich mir zeigen will.


Ich schlafe dann viel und träume mich einfach weg von den Themen, die gesehen werden wollen. Oder ich fülle die vermeintliche schmerzhafte Leere mit Essen als Belohnung für einen intensiven Tag. Oder ich schaue mir eine zuckersüße Schnulze auf ZDF Herzkino an… ja genau so eine mit garantiertem Happy End und viel romantischer Illusion, die meine Sehnsucht nach so ordentlich schürt.


Aber - heute beginnt die Fastenzeit. Und die möchte ich dieses Jahr gerne nutzen. Sie fällt nicht zufällig in die Frühlingszeit hinein. Das ist eine Zeit, die uns einlädt Körper und Geist zu reinigen, uns leichter zu machen, Gewicht abzugeben, damit wir uns auf das Essenzielle, das Wesentliche konzentrieren können. Ich möchte mich gerne meiner inneren Stimme stellen und ihr zuhören. Was ist es, was sie jetzt gerade so unruhig sein lässt, was braucht dieser tiefe innere Teil von mir um gut genährt zu werden? Sicher keine Zuckerbomben oder Schnulzefilme mit mitgeliefertem Herzschmerz.


Ich möchte gerne mit diesen Gewohnheiten in Kontakt gehen. Nicht aggressiv oder ablehnend, aber einladend und liebevoll. Ich möchte zuhören und verstehen, welche Bedürfnisse dahinter liegen, was ich wirklich brauche, um wieder ein kleines Stück freier durch mein Leben zu gehen. Ich möchte mich mit der Leichtigkeit verbinden, die winkt, wenn ich mich von einer Gewohnheit lösen kann, die mir nicht gut tut, die mich in ihren Fängen hat, mich kontrolliert und abhängig macht. Ich kann förmlich spüren, wie verlockend es sich anfühlt, da etwas aufzuknacken, eine Schicht abzulegen, wieder über eine Brücke an ein neues Ufer zu gehen.


Ich möchte gerne in meiner Schaffenskraft sein für jene Ideen und Visionen, die von Herzen kommen. Ich möchte, dass meine Wahrnehmung offen und frei ist dafür zu spüren, was jetzt wirklich gebraucht wird, was ich wirklich brauche und die Welt. Ich möchte mich in Verbindung spüren mit der Natur, mit den Elementen, mit den Herzen der anderen Menschen.


Dafür mag ich in mir und meinem Umfeld noch einmal mehr aufräumen. Noch mehr loslassen von dem, das den Weg zum tiefen Spüren und Verstehen verstellt. Ich möchte in meiner inneren Ruhe und Klarheit sein und von dort aus mit Freude und im Vertrauen handeln. Ich weiß, dass das geht, ich kenne diesen Zustand schon. Dann falle ich wieder raus und darf dann wieder üben. Das gehört wohl auch zu den natürlichen Zyklen des Lebens dazu. Zumindest zu meinem.


Wie geht es dir damit? Was brauchst du, damit du dich gut verbunden und in deiner Wirkenskraft fühlst?


Ich wünsch dir eine wunderbare Frühlingszeit, mit viel Sonne und frischem Wind – wortwörtlich und im übertragenen Sinne. Für frische Kraft und Ideen, die hinaus wollen in die Welt. 😊


Und wenn du Lust verspürst, dich auch auf den Weg zu machen, aber es nicht alleine tun möchtest, dann schau mal, ob du hier was findest, das dich begleiten kann:


Im Yoga Shiatsu Zentrum gibt es ein wöchentliches Yogaprogramm, das dich einlädt dir regelmäßig ein bisschen Zeit zu schenken um ganz bei dir anzukommen, Präsenz zu üben, Kraft zu tanken, mit dir in Kontakt zu sein. Auf der Web-Site findest du immer die aktuellen Angebote: www.yszm.it


Am 19.03. öffne ich im Yoga Shiatsu Zentrum Meran den Raum für einen Kreis unter dem Motto „Kreiskraft für deine Idee“. Sei dabei, wenn du gerne deine Vision für dich und die Welt formulieren und mit anderen teilen möchtest, dir stärkendes Feedback holen magst und vielleicht sogar gleichgesinnte Weggefährt*innen treffen kannst.


Wenn du hingegen Lust darauf hast einen tieferen, längerfristigen Entwicklungsweg zu gehen, dann gibt es ab 01. April 2022 den Start einer 3-jährigen Shiatsuausbildung in Meran. Das ist eine wunderbare Gelegenheit dich selbst und die Welt ganz neu kennenzulernen, tief in die fernöstliche ganzheitliche Philosophie einzutauchen und zu lernen wie du mit achtsamen Berührungen und Techniken Menschen in ein ganz neues Lebensgefühl begleiten kannst.


Wenn du hingegen nicht in Meran bist, aber doch eine Gemeinschaft suchst, die dich nähren und tragen kann, kann ich dir das Netzwerk der Pioneers of Change empfehlen. Sie sind wunderbare Brückenbauer*innen und in Kürze startet wieder ihr wertvoller Online Summit mit ganz viel Herz und Inspiration. Schau gerne rein, anmelden kostet nichts und es wird dadurch auch ein Baum für dich gepflanzt: Pioneers of Change Online-Kongress | Start (pioneersofchange-summit.org)


Alles Liebe,

Martina

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