"Die Antwort auf die Frage, was ich mit meinem Leben machen will, fand ich auf meiner Reise nicht. Aber ich fand mich selbst wieder."

 ― M. De Rosi

Qualifikationen

Ecovillage Design Education –

Gaia Education & Sandele Foundation,

Kartong, The Gambia 2019

Design for Sustainability – Gaia Education,

Online 2018 – 2019

Shiatsuausbildung der Shiatsu Shinati School,

Merano, Italia, 2016 – 2020

Yogaausbildung nach Himalayatradition,

Himalayan Institute, Firenze, Italia, 2015 – 2019

NLP und Systemsiche Kommunikation,

Terra Institute, Brixen Italia, 2014 – 2015

Lehrgang für Gewaltfreie Kommunikation,

Urania Merano, Italia, 2012 – 2013

Change Communication Architect, Salzburg, Austria,

Führungsausbildung, Mathilde Lintner, Maico Gmbh, St. Leonhard i.P. , Italia, 2007 – 2008

 

 

 

Yoga Shiatsu Zentrum Meran - Das ist mein Yoga- und Shiatsu Zuhause. Hier habe ich selbst Yoga und Shiatsu kennen gelernt und darf  immer tiefer forschen, lernen, teilen, arbeiten. Hier findest du mich von März bis November. 

 

Mukuti Kunda - Ein Traum, der Schritt für Schritt wahr wird. Zusammen mit meinem Partner John entsteht in Niafrang, Casamance, Senegal, ein Ort der Begegung zwischen Menschen, Kulturen und der Natur. Hier findest du mich, wenn es die Weltlage erlaubt, von Ende November bis Februar. 

 

Good News - Zusammen mit Eva, einer guten Freundin, Designerin und Austauschpartnerin, ist dieses Projekt in der Lockdown Zeit im Frühling 2020 entstanden. Ein Blog, der ermutigende Nachrichten in die Welt bringen darf. Im Moment sind wir wieder voll von unserem Alltag in Bann gehalten und  veröffentlichen nicht so viel, aber dieses Projekt bleibt ein Herzensprojekt mit Wachstumspotential. 

 

Meine Weggemeinschaft - Aus dem online Kurs Be.Come der wunderbaren Pioneers of Change, den ich 2018 absolviert habe, ist eine Weggemeinschaft gewachsen, die ich nicht mehr missen möchte. Wir halten wöchentlich füreinander Raum, machen uns Mut, tauschen uns aus, sind einfach da und staunen über die transformative Kraft von unserem Kreis.

Herzensprojekte

Über mich

Alles beginnt mit einer Entscheidung

und einem ersten Schritt!

Bis 2012 hat mein Leben eigentlich recht gut funktioniert. Ich hatte eine gut bezahlte mittlere Führungsposition in der Kommunikationsabteilung eines mittelgroßen, erfolgreichen Handelsunternehmens, hatte eine Beziehung mit einem Kollegen, mit dem ich in  einer neuen Wohnung mitten in der Stadt wohnte, ich hatte Freunde, mit denen ich tanzen und klettern ging. Nach außen wirkte es wie ein Leben, so wie es eben sein soll in der Vorstellung vieler Menschen.

Aber dann wurde ich von einer Freundin zu einer Reise nach Kenya eingeladen und nachher war in meiner Warhnehmung nichts mehr so wie es sein sollte.

 

Ich konnte keinen Sinn mehr entdecken in der Arbeit, die ich tat. Jeden Tag fuhr ich von der grauen Hausgarage in die graue Firmengarage, saß  acht Stunden und mehr an meinem Arbeitsplatz vor dem Computer oder in Sitzungsräumen. Ich konnte mich nicht mehr richtig spüren, ich konnte nicht mehr mit Sicherheit sagen, welche Tageszeit und welche Jahreszeit wir gerade hatten. Ich fühlte mich total abgetrennt.

 

Meine Beziehung machte mich auch nicht mehr glücklich. Die Wohnung war der Traum meines Partners, nicht meiner. Ich fühlte mich nicht zu Hause und nicht geliebt. Und meine Freizeitaktivitäten fühlten sich auf einmal an wie eine Flucht, um nicht spüren zu müssen, dass etwas grundsätzlich nicht stimmt. Ich war desorientiert, verwirrt, war wütend auf die Welt und habe monatelang nur geweint.

Irgendwo war da aber die Überzeugung, es muss doch noch was anderes geben. Das kann nicht mein Leben sein. Wo ist die Lebendigkeit, die Freude, wo ist die Wildheit, die Verbindung? Wo sind die natürlichen Rhythmen und Zyklen, die uns ausmachen. Ich fühlte mich blockiert, eingesperrt, rastlos und ich wusste nicht an welchem Hebel ich drehen konnte um etwas zu verändern. Ich fühlte mich ein wenig wie ein wildes Tier in einem Käfig.

 

Die einzige Lösung, die mir einfiel und die mir stimmig schien war: „Ich muss hier raus! Ich will frei sein!“. Also fasste ich mir ein Herz und bat meine Vorgesetzten um eine unbezahlte Auszeit, die mir gewährt wurde. Ich konnte es fast nicht glauben und musste mir selbst sagen: „So nun hast du deine Chance, jetzt musst du mutig sein!“ Noch heute bin ich für diese Möglichkeit zutiefst dankbar. Das war mein erster Schritt.  Und ich beschloss auf Reise zu gehen. Ich war fünf Monate lang unterwegs, manchmal mit Begleitung, manchmal alleine – ich reiste durch Südostasien und Indien.

Die Antwort auf die Frage, was ich mit meinem Leben machen will, fand ich auf der Reise nicht. Aber ich fand mich selbst wieder. Ich wurde ruhiger, ich konnte mich wieder spüren, konnte Freude empfinden. Ich kam in Kontakt mit meiner Lebenslust und Kraft. Und ich wusste, mein Leben wird sich verändern, wenn ich nach Hause komme. Es hat noch 1,5 Jahre gedauert, bis ich bei meiner Arbeit geklärt hatte, dass es dort für mich und meine Lebenswünsche keine Zukunft mehr gibt, bis ich meine Nachfolge geregelt hatte und dann mit 40 endgültig abgesprungen bin. Mit ein bisschen Erspartem und der großen Neugierde, was das Leben wohl noch für mich bereithält.

Für mich war klar, ich mache nur noch, was mir wirklich liegt, was sich für mich stimmig anfühlt, was mich lebendig sein lässt. Und es hat mich nach Florenz zur Yogaausbildung nach der Himalayatradition gezogen. Gleichzeitig ist meine Zusammenarbeit mit dem Yoga Shiatsu Zentrum Meran entstanden. Ich durfte dort gleich mit Yogastunden für kleine Gruppen beginnen. Auch das ein Geschenk, für das ich heute noch zutiefst dankbar bin. Und ja, das wollte und will ich noch immer machen.

Das Jahr darauf ist noch eine Shiatsuausbildung dazu gekommen. Herausfordernd, aber gut! Ich liebe es mit Menschen zu arbeiten und zu erforschen, was sie brauchen, damit sie sich lebendig, mutig und frei fühlen dürfen. Damit ihre Lebenskraft fließen kann.

2016 bin ich auf Einladung meiner Tante Vibeke aus Norwegen wieder nach Afrika gereist. Diesmal nach Westafrika in den Süden von Senegal, nach Casamance. Diesmal hat mich dort keine Lebenskrise erwartet, sondern die Liebe. Ich habe mich in das Land, die Leute und vor allem in einen Mann verliebt. Die Kraft Afrikas hat mich erobert. Die Rhythmen, die Farben, die Energie, die in jeder Pore zu spüren ist. Das Stampfen der Beine und der Klang der Trommeln beim Tanzen und gleichzeitig das Verschmelzen mit der Natur und die lautlosen, harmonischen Bewegungen durch den Busch, den Fluss und das Meer. Diese wilde Lebensfreude, das Bewusstsein, ich gehöre zur Natur, ich bin ein Teil davon, ich bin genauso wild wie jeder Baum, jedes Sandkorn, jeder Regentropfen ist besonders in Afrika zu mir gekommen.

Seither habe ich mich tief mit dem Thema Ecovillage Design und Design for Sustainability auseinandergesetzt, geforscht was traditionelle und intentionale Gemeinschaften gemeinsam haben und erfolgreich macht, habe mit meinem Partner John in Gambia und Senegal Ausbildungen gemacht und Projekte in seinem Heimatdorf Niafrang gestartet. ​

 

Diese Lebendigkeit und Urkraft durch meinen Körper pulsieren zu spüren und zu wissen, was ich für mich tue, tue ich für die Welt und was ich für die Welt tue, tue ich für mich, ist mein Lebenssinn geworden. Egal wo auf der Welt ich gerade bin. Ein weiteres großes Geschenk.

Diese Lebenskraft steckt in dir auch! Willst du sie spüren?

 

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Aus der Zeit meines Sabbaticals gibt es

noch einen Abenteuer-Reiseblog.

Tauche gerne dort ein, wenn du noch mehr darüber wissen magst, wie ich mich unterwegs gefühlt habe, was mich bewegt hat, welche Abenteuer mir begegnet sind und was ich daraus gemacht habe.