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Visionen Flügel verleihen

Oder: Was wünscht du dir fürs neue Jahr? 


 

Ich genieße gerade so die freien Tage zwischen den Jahren und freue mich über die ganz bewusste Entscheidung mir wenige Termine in meinen Kalender gepackt zu haben. 

 

Ich folge einem Rhythmus, der einfach entsteht, wenn nichts sein muss, aber alles darf. Ich mache Dinge, die ich sonst nicht so mache - zumindest nicht ohne schlechtes Gewissen: ich lümmle herum, bleibe im Bett, auch wenn draußen die Sonne scheint, trinke Kaffee auf dem Sofa, schaue mir Frühmorgens schon kitschige Liebesfilme an, träume dahin, notiere mir Dinge, zeichne was und schau einfach was auftaucht. Ich räume auch auf und erledige Dinge, aber ganz ohne Druck in meinem eigenen Fluss. Und zwischendurch geh ich raus und treffe auch Menschen. 

 

Und jetzt schreibe ich. Ich mag darüber schreiben, was ich mir wünsche. In meinem Brigitte-Jahreshoroskop steht, meine Visionen bekommen Flügel und ich kreiere aus dem Ich ein neues Wir. 

 

Was das genau bedeuten soll, weiß ich nicht, aber ich könnte es so lesen, als wären meine Visionen nicht nur wichtig für mich alleine und, dass aus mir heraus Impulse entstehen können, die für mehrere, für ein Wir bedeutsam sein können. Ob das Wir meine Partnerschaft, meine Familie, meine Arbeit, mein Freundeskreis oder die Gesellschaft im Allgemeinen ist, weiß ich nicht. Das darf sich zeigen. 

 

Die chinesische Astrologie sagt, es folgt auf ein introspektives Schlangenjahr mit wichtigen inneren Prozessen und Veränderungen nun ein Jahr des Feuerpferdes, das einlädt Dinge nicht länger auf die lange Bank zu schieben, Vorhaben anzugehen und sich zu zeigen, egal, ob wir innerlich ganz bereit sind oder nicht. 

 

Was ich spüre, ist, dass ich endgültig Lust habe aus Opferrollen auszusteigen, mir selbst gerecht zu werden und mir einen Platz auf Augenhöhe einzuräumen. Und das auf allen Ebenen meines Lebens: im Dialog mit mir selbst, in der Begegnung mit anderen, in meiner Partnerschaft und Freundschaften und in meiner Arbeit. 

 

Vielleicht ist das nicht immer der bequemste Weg, aber bestimmt der ehrlichste und am meisten inspirierende, den ich mir und der Welt schuldig bin. Das muss nicht unbedingt dramatische Änderungen im Außen mit sich bringen, aber im Inneren darf es aufgeräumter, klarer und bestimmter sein. 

 

Wenn das Bild des Feuerpferdes mich dabei unterstützt zu verbrennen, was ich zu lange als unnötigen Ballast, als Verantwortlichkeiten, die nicht zu mir gehören, als Grenzüberschreitungen, die ich zu lange immer wieder mitgetragen habe, dann bin ich auf einem guten Weg. So spüre ich das zumindest gerade. Viel rückt da gerade recht natürlich schon an seinen Platz und dafür bin ich sehr dankbar. 

 

Wenn es nun um Vorhaben geht, die schon lange in mir schlummern, die aber noch nie richtig die Möglichkeit bekommen haben zu atmen und sich zu entfalten, dann geht es wohl um die Sehnsucht nach einem Multi-Kulti-Mehrgenerationen-Wohnort. 

 

Ich weiß immer noch nicht wie das gut gelingen kann, immer wieder denke ich, die Zeit ist noch nicht reif dafür, das ist in Meran schwierig, immer wieder zieh ich die Handbremse. Aber, wenn das Feuerpferd jetzt sagt, los gehts, warten ist jetzt nicht mehr drin, dann streck ich jetzt einfach mal meine Fühler aus: 

 

Gibt es in Meran oder gerne auch in der Umgebung ein Haus oder Menschen, die ein Haus besitzen und es nicht brauchen, das sie für ein Wohnprojekt vermieten würden? 

 

Es sollte ein Haus mit viel Platz sein, mehreren Zimmern, die Privatraum ermöglichen, eine große oder mehrere kleine Küchen und Gemeinschaftsräume haben, einen Garten mit der Möglichkeit Beete anzulegen und wenns ganz ideal ist, gute Anbindungen in die Stadt und gleichzeitig nah an Bäumen und Wald sein. 

 

Es gibt schon Menschen in meiner Familie und in meinem Freundeskreis, die so ein Haus mit mir zusammen beleben könnten. Die Idee darf jetzt noch reifen und sich formen, die Vision darf atmen und ihre Flügel ausbreiten - es gibt gerade keine Eile, aber die klare Absicht diesem Wir in dieser neuen Zeitqualität eine Chance und ein Zuhause zu geben

 

Es darf sich leicht anfühlen und richtig. Nichts muss, alles darf. 

 

Falls du einen Impuls oder eine Idee, einen Tipp oder vielleicht sogar ein geeignetes Haus hast oder kennst, bitte lass es mich gerne wissen. ♥️

 

Welchen Visionen möchtest du im neuen Jahr Flügel verleihen? Vielleicht kreuzen sich ja unsere Wege und wir inspirieren uns gegenseitig. 

 

In diesem Sinne wünsche ich dir einen guten Jahresabschluss und einen klaren, ausgerichteten Start ins neue Jahr. 

 

Hab es richtig gut! 

 

Alles Liebe,

Martina 


 
 
 

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